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Was kostet eine professionelle Videoproduktion für Unternehmen?

11.08.20263 Min. LesezeitNickolas Weinberger

Was kostet ein professionelles Video für ein Unternehmen? Die kurze Antwort lautet: Es kommt darauf an, was das Video am Ende leisten soll. Ein einzelner kurzer Social Clip ist eine andere Produktion als ein kompletter Drehtag mit mehreren Formaten, Interviews und Material für Website und Social Media.

Warum es keinen sinnvollen Einheitspreis gibt

Bei einer Videoproduktion wird nicht nur die Zeit bezahlt, in der eine Kamera läuft.

Zum Projekt gehören je nach Umfang Konzept, Vorbereitung, Abstimmung, Shotlist, Technik, Anreise, Produktion, Ton, Licht, Schnitt, Musik, Untertitel, Farbkorrektur, Export und Korrekturen.

Deshalb können zwei Videos mit ähnlicher Länge einen vollkommen unterschiedlichen Produktionsaufwand haben.

Die bessere Frage ist deshalb nicht nur:
„Was kostet ein Video?“

Sondern:
„Was soll die Produktion für mein Unternehmen leisten?“

1. Das Konzept

Ein einfacher dokumentarischer Dreh benötigt weniger Vorbereitung als eine Produktion mit klarer Story, mehreren Personen, unterschiedlichen Locations und einer geplanten Kampagne.

Je klarer Zielgruppe, Botschaft und späterer Einsatz vorher definiert sind, desto effizienter kann anschließend produziert werden.

2. Der Produktionstag

Am Drehtag beeinflussen unter anderem Anzahl der Locations, Personen, Interviews, Lichtaufbau und gewünschte Einstellungen den Aufwand.

Auch die Frage, ob ausschließlich ein Hauptvideo oder gleichzeitig Material für mehrere Social Formate entstehen soll, verändert die Planung.

3. Der Schnitt

Nach dem Dreh beginnt ein großer Teil der eigentlichen Arbeit.

Material wird gesichtet, ausgewählt und strukturiert. Dazu kommen je nach Projekt Musik, Sounddesign, Untertitel, Grafik, Farbkorrektur und unterschiedliche Versionen.

Gerade bei Social Content entstehen häufig mehrere Formate aus demselben Material.

4. Ein Video oder ein Content Paket?

Für Unternehmen ist häufig nicht das einzelne Video die wirtschaftlichste Lösung.

Wenn ohnehin ein Produktionstag stattfindet, kann es sinnvoll sein, daraus direkt mehrere Inhalte zu entwickeln.

  • ein Hauptvideo
  • mehrere kurze Social Clips
  • Interviews oder Statements
  • Stories und vertikale Sequenzen
  • Standbilder
  • Website Material
  • Behind the Scenes Content

Dadurch verteilen sich Vorbereitung und Produktion auf mehrere verwertbare Assets.

Was Unternehmen vor einer Anfrage wissen sollten

Für eine realistische Kalkulation helfen bereits wenige Informationen.

  • Was soll kommuniziert werden?
  • Wer ist die Zielgruppe?
  • Wo soll der Content eingesetzt werden?
  • Wie viele fertige Formate werden benötigt?
  • Gibt es bereits Material oder muss alles neu produziert werden?
  • Welche Deadline besteht?

Mein Ansatz

Ich kalkuliere Produktionen nicht nur anhand der Länge des fertigen Videos.

Entscheidend ist der tatsächliche Produktionsumfang und welche Inhalte anschließend sinnvoll genutzt werden können.

Gerade für kleinere und mittlere Unternehmen kann eine konzentrierte Produktion mit mehreren Assets wirtschaftlicher sein als viele einzelne kleine Drehs.

Du möchtest wissen, was dein konkretes Projekt kostet?

Schick mir kurz Ziel, Einsatzbereich und gewünschte Inhalte. Danach lässt sich deutlich sinnvoller einschätzen, welcher Produktionsumfang tatsächlich notwendig ist.

Projekt dahinter

Aus Produktionsentscheidungen wird erst dann Wert, wenn sie im echten Projekt funktionieren.

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