Allgemein
Warum Website, Video und Social Media zusammen gedacht werden sollten

Viele Unternehmen behandeln Website, Social Media und Videoproduktion als drei getrennte Aufgaben. Die Website wird irgendwann neu gebaut. Social Media läuft nebenbei. Für ein Video wird bei Bedarf eine Produktion gebucht. Genau dadurch geht ein großer Teil des möglichen Nutzens verloren.
Menschen sehen nicht nur einen Kanal
Ein potenzieller Kunde entdeckt ein Unternehmen vielleicht zuerst auf Instagram oder LinkedIn.
Danach besucht er die Website, schaut sich Projekte an, prüft Leistungen und entscheidet erst anschließend, ob eine Anfrage sinnvoll erscheint.
Die einzelnen Kontaktpunkte gehören deshalb zu demselben Entscheidungsprozess.
Social Media erzeugt Aufmerksamkeit.
Video erzeugt Vertrauen.
Die Website muss daraus eine verständliche nächste Handlung machen.
Problem 1: Social Media ohne Ziel
Ein Reel kann Reichweite erzeugen.
Wenn danach aber weder Profil noch Website erklären, was das Unternehmen anbietet und wie eine Zusammenarbeit funktioniert, bleibt die Aufmerksamkeit ohne klare Fortsetzung.
Content sollte deshalb nicht nur betrachtet werden. Er sollte einen sinnvollen nächsten Schritt ermöglichen.
Problem 2: Eine Website ohne aktuellen Content
Auch eine technisch gute Website kann schwach wirken, wenn Bilder, Videos und Projekte nicht zeigen, wie das Unternehmen heute tatsächlich arbeitet.
Gerade hochwertige Video Sequenzen können innerhalb weniger Sekunden Atmosphäre, Menschen, Arbeitsweise und Qualität vermitteln.
Problem 3: Jede Plattform bekommt eine eigene Produktion
Das kostet Zeit und führt häufig dazu, dass Content nur unregelmäßig entsteht.
Effizienter ist es, bereits bei der Produktion mehrere Anwendungen zu berücksichtigen.
- Website Header
- Projektseite
- Instagram Reel
- LinkedIn Beitrag
- Story Material
- Recruiting Content
- Fotos und Standbilder
Nicht jedes Material funktioniert überall identisch. Aber es kann bei derselben Produktion entstehen.
Ein Beispiel
Ein Unternehmen plant einen Produktionstag für einen neuen Unternehmensfilm.
Während dieser Produktion können zusätzlich vertikale Sequenzen für Social Media, einzelne Mitarbeiterstatements, Bilder für die Website und kurze Ausschnitte für spätere Beiträge entstehen.
Aus einem einzelnen Projekt wird dadurch eine deutlich größere Kommunikationsbasis.
Die Website als zentrale Basis
Social Media Plattformen verändern sich. Beiträge verschwinden schnell aus dem sichtbaren Feed.
Die eigene Website bleibt dagegen der Ort, an dem Leistungen, Projekte, Referenzen und Kontaktmöglichkeiten kontrolliert dargestellt werden können.
Social Content kann Aufmerksamkeit dorthin führen.
Das eigentliche Ziel ist kein schöner Feed
Für ein Unternehmen ist die entscheidende Frage nicht, ob jeder Kanal einzeln gut aussieht.
Entscheidend ist, ob Menschen verstehen, was angeboten wird, Vertrauen entwickeln und problemlos den nächsten Schritt machen können.
Deshalb denke ich Website, Video und Social Content möglichst als zusammenhängendes Kommunikationssystem.
Website, Video oder Social Content stehen bei euch ohnehin auf der Liste?
Dann lohnt es sich, die Themen gemeinsam zu planen, bevor drei voneinander getrennte Projekte daraus werden.
Projekt dahinter
